Die Adventszeit hat ja traditionell am ersten Advent begonnen, also schon am Sonntag, jedoch hatte ich kaum Zeit mal wieder was zu schreiben, aber das hole ich jetzt nach;)...
Der Sonntag hat hier traditionell mit einem Adventgottesdienst begonnen, aber mit was für einen: Es waren 500!!!!, ja genau 500 Leute in der Kirche. Man fand kaum noch einen Platz zum Sitzen. Unsere Vaktmästere hatten schon im Voraus extra zusätzliche Stühle in die Kirche gestellt und die wurden auch echt benötigt...Leider habe ich die Bilder von meiner Mentorin noch nicht bekommen, sonst könntet ihr euch selbst davon überzeugen, aber die werden dann nachgereicht;)... Der Gottesdienst war wirklich sehr schön und beeindruckend: Nicht nur der Jugend- und Erwachsenenchor haben "himmlisch" gesungen, sondern auch das kleine "Orchester" hat wunderschön gespielt. Alles war so besinnlich und einfach fantastisch... Und als dann 500 Leute "Dotter Zion" (=Tochter Zion) gesungen haben, hatte ich erstens Tränen in den Augen und zweitens eine echte Gänsehaut. Beeindruckend war auch, dass an dem Gottesdienst 8!!! Pastoren/innen und 2 Diakone beteiligt waren. Zwar hat nur einer zelebriert und ein anderer gepredikt, aber trotzdem waren soviel anwesend. Sogar die Predigt habe ich verstanden, was davon zeugt, dass mein Schwedisch jetzt echt super gut ist. ( Ein wenig Eigenlob darf doch wohl erlaubt sein;))... Doch dann ist mir echt etwas Unfassbares passiert: Der eine Pastor hat mich gefragt, wie den eigentlich der Gottesdienstablauf in meiner Heimatgemeinde aussehe und ob die auch so viel singen.... und.... was antwortet Kristin?.... ICH KANN MICH NICHT MEHR ERINNERN!!!!! Das gibt es doch nicht?! Seitdem denke ich wirklich jede freie Minute darüber nach, aber ich kann mich wirklich nicht mehr richtig erinnern:(... Oh mein Gott.... Für mich ist das alles nur schwarz und verschwommen und ich werde langsam echt verrückt... Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht soooooo oft in unserer Kirche war, aber man kann doch nicht alles vergessen, oder?
Naja, nach dem Gottesdienst gab es dann auf jeden Fall FIKA!!!!! Meine Mentorin und ich haben für diesen Anlass ganze sage und schreibe 700 Lussebullar (= aus Saffran-Hefe-Teig und typisch Schwedisch) gebacken. Es gab eine Verlosung und dann auch noch selbstgebackenes Brot und Brötchen zu kaufen. Das eingenommene Geld geht an "Hela världen", eine Organisation von der schwedischen Kirche, die internationale Projekte unterstützt. Es war super schön, trotz der vielen Arbeit.
Nachmittags hatten wir dann einen Familiengottesdienst, der ebenfalls gut besucht war. Dort hat dann der Kinderchor gesungen und nach dem Gottesdienst gab es dann in unserem Gemeindehaus ein Nikolausfest für die Familien...natürlich mit Fika (Eis, Fruchtsalat und PEPPARKAKOR)... und der Nikolaus kam auch. Das war ziemlich lustig, denn die Kinder waren schon ziemlich verwundert, als plötzlich eine Art Weihnachtsmann vor der Tür stand. Zu diesem Anlass musste ich zusammen mit meinen Kollegen im Voraus 70 Süssigkeitentüten packen. Das war echt anstrengend, aber die Mühe hatte sich dann echt gelohnt, als die Kinder mich mit strahlenden Augen und verklebten Mündern angeschaut haben:)...
Abends haben wir dann den Abschied unseres Kirchemusikers Ulf gefeiert. Auch das war wirklich lustig und ein netter Abschluss für einen schönen, besinnlichen Tag...
Am Montag war dann Weltsaidstag und unsere Gemeinde richtete zusammen mit den anderen Kirchengemeinden in Örebro einen Infotag aus, d.h. wir trafen uns nachmittags in der Kirche, hatten dann erst eine Instruktion ins Thema Aids und dann gingen die Konfirmanden, die mithelfen sollten, in die Stadt, um Spenden zu sammeln. Am Ende gab es dann noch einen kleinen Gottesdienst in unserer Kirche. Ich durfte die ganze Zeit die Arbeit des Vaktmästersübernehmen, weil unsere beiden nachmittags frei hatten.Also habe ich mich um die Mikros, Beleuchtung usw. gekümmert, während die anderen in der Stadt waren. Also, wie ihr seht, lerne ich hier fast jeden Beruf einmal kurz kennen;)... wunderschön und besinnlich. und freue mich sehr, dass ich mich für dieses Jahr entschieden habe.
Ansonsten geht es mir sehr gut, auch wenn ich die letzten Tage sehr erkältet war und Dienstagnachmittag sogar nur daheim verbracht habe. Dennoch finde ich die Adventszeit hier. Draussen ist es kalt und dunkel (Heute hat es sogar wieder geschneit), drinnen schön warm und gemütlich mit den Kerzen. Ich fühle mich wie im ParadiesAusserderm ist es derzeit hier echt so, wie Astrid Lindgren es in ihren Kinderbüchern beschrieben hat: Man backt Lussebullar und Pepparkakor; trinkt Julmost und isst Is-Choklad und alles ist feierlich und schön. Ich freue mich wirklich immer mehr auf Weihnachten und bin schon wahnsinnig gespannt, wie das wohl wird. Das Wochenende habe ich dann mal frei und werde es nutzen, einfach mal gar nichts zu tun. Ausserdem ist Lena Föll hier und besucht uns. sie war vor zwei Jahren Voluntärin in der Gemeinde.
Heute Abend gehe ich dann noch zum Handball und schaue mir mal nette, durchtrainierte Männer an;)...(also, ich checke mal die Lage für euch Mädels;))... Ansonsten wünsche ich euch allen eine wunderschöne, besinnliche Adventszeit, wo auch immer ihr sein mögt, und ich denke hier fest an euch...
Naja, nach dem Gottesdienst gab es dann auf jeden Fall FIKA!!!!! Meine Mentorin und ich haben für diesen Anlass ganze sage und schreibe 700 Lussebullar (= aus Saffran-Hefe-Teig und typisch Schwedisch) gebacken. Es gab eine Verlosung und dann auch noch selbstgebackenes Brot und Brötchen zu kaufen. Das eingenommene Geld geht an "Hela världen", eine Organisation von der schwedischen Kirche, die internationale Projekte unterstützt. Es war super schön, trotz der vielen Arbeit.
Nachmittags hatten wir dann einen Familiengottesdienst, der ebenfalls gut besucht war. Dort hat dann der Kinderchor gesungen und nach dem Gottesdienst gab es dann in unserem Gemeindehaus ein Nikolausfest für die Familien...natürlich mit Fika (Eis, Fruchtsalat und PEPPARKAKOR)... und der Nikolaus kam auch. Das war ziemlich lustig, denn die Kinder waren schon ziemlich verwundert, als plötzlich eine Art Weihnachtsmann vor der Tür stand. Zu diesem Anlass musste ich zusammen mit meinen Kollegen im Voraus 70 Süssigkeitentüten packen. Das war echt anstrengend, aber die Mühe hatte sich dann echt gelohnt, als die Kinder mich mit strahlenden Augen und verklebten Mündern angeschaut haben:)...
Abends haben wir dann den Abschied unseres Kirchemusikers Ulf gefeiert. Auch das war wirklich lustig und ein netter Abschluss für einen schönen, besinnlichen Tag...
Am Montag war dann Weltsaidstag und unsere Gemeinde richtete zusammen mit den anderen Kirchengemeinden in Örebro einen Infotag aus, d.h. wir trafen uns nachmittags in der Kirche, hatten dann erst eine Instruktion ins Thema Aids und dann gingen die Konfirmanden, die mithelfen sollten, in die Stadt, um Spenden zu sammeln. Am Ende gab es dann noch einen kleinen Gottesdienst in unserer Kirche. Ich durfte die ganze Zeit die Arbeit des Vaktmästersübernehmen, weil unsere beiden nachmittags frei hatten.Also habe ich mich um die Mikros, Beleuchtung usw. gekümmert, während die anderen in der Stadt waren. Also, wie ihr seht, lerne ich hier fast jeden Beruf einmal kurz kennen;)... wunderschön und besinnlich. und freue mich sehr, dass ich mich für dieses Jahr entschieden habe.
Ansonsten geht es mir sehr gut, auch wenn ich die letzten Tage sehr erkältet war und Dienstagnachmittag sogar nur daheim verbracht habe. Dennoch finde ich die Adventszeit hier. Draussen ist es kalt und dunkel (Heute hat es sogar wieder geschneit), drinnen schön warm und gemütlich mit den Kerzen. Ich fühle mich wie im ParadiesAusserderm ist es derzeit hier echt so, wie Astrid Lindgren es in ihren Kinderbüchern beschrieben hat: Man backt Lussebullar und Pepparkakor; trinkt Julmost und isst Is-Choklad und alles ist feierlich und schön. Ich freue mich wirklich immer mehr auf Weihnachten und bin schon wahnsinnig gespannt, wie das wohl wird. Das Wochenende habe ich dann mal frei und werde es nutzen, einfach mal gar nichts zu tun. Ausserdem ist Lena Föll hier und besucht uns. sie war vor zwei Jahren Voluntärin in der Gemeinde.
Heute Abend gehe ich dann noch zum Handball und schaue mir mal nette, durchtrainierte Männer an;)...(also, ich checke mal die Lage für euch Mädels;))... Ansonsten wünsche ich euch allen eine wunderschöne, besinnliche Adventszeit, wo auch immer ihr sein mögt, und ich denke hier fest an euch...
3 Kommentare:
Hallo Kristin,
ja, das von mir so geliebte "Dotter Zion" hätte ich am 1. Advent auch gern mitgesungen, leider haben genau da die Konfis mich am meisten genervt.
O.k., wir haben nicht so viele davon, aber sehr gute!
Das mit dem Welt-Aids-Tag finde ich toll. Man kann gar nicht genug dafür tun.
Dir eine gesegnete Vorweihnachtszeit und alles Liebe,
Ute
Ich nochmal:
ups, das Wort Pastoren hat wohl meine Tochter gefresen, als sie mir helfen wollte. Es stand hinter gute,
Sorry
Tak, Ute!
... und Tag, Ute auch!
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