Donnerstag, 25. Dezember 2008

Gottes Wege sind unergründlich....

....dieser Gedanke kam mir dann gestern Abend als ich in meinem Bett lag. Denn mein Weihnachtsfest ist nicht so ganz abgelaufen, wie es geplant war, aber ich fange mal von vorne an:
Gestern Morgen bin ich aufgewacht und als ich aus dem Fenster gesehen habe, da habe ich SCHNEE gesehen!!!! Echt, alles weiss und ich habe mich so gefreut, weil ich doch so gerne weisse Weihnachten haben wollte und es vorgestern überhaupt nicht nach Schnee ausgesehen hat. Ich habe Gott echt dafür gedankt!
Naja, nach dem frühstück habe ich meine Sachen gepackt und bin in die Kirche für unser Krippenspiel. In Gegensatz zu euch, Lars, hatten wir 20 Leute von Kindern bis Erwachsene zusammen getrommelt und es war echt ein super schönes Krippenspiel.
Danach hat mich meine Mentorin Kerstin abgeholt und wir sind zusammen zu ihr gegangen, denn ich wollte den Heiligenabend bei ihr verbringen. Bei ihr zuhause hat uns dann ihr Schwiegersohn abgeholt und wir sind zusammen aufs "Land", also ein kleines Dorf vor Örebro, gefahren. dort habe ich dann zwei weitere Familien kennengelernt, die mit ihren Kinder (Kerstins Enkelkinder), dort waren. Es war echt lustig.
So weit, so gut, doch dann passierte es: Meine Mentorin ist umgekippt und wir durften den Krankenwagen rufen, denn es sah echt nicht gut mit ihr aus. Die Sanitäter haben sie natürlich mit ins Krankenhaus genommen und sie musste dort über Nacht bleiben.
Tja, was soll ich sagen, danach war Weihnachten selbstverständlich gelaufen. Zwar haben wir noch alle zusammen gegessen, Geschenke verteilt und ausgepackt und zusammen "Kalanka"=(Donald Duck) gesehen, aber so richtige Weihnachtsstimmung wollte nicht mehr aufkommen. Nicht das die Kinder von Kerstin nicht nett waren, ganz im Gegenteil, sie haben sich super bemüht, aber natürlich galten ihre Gedanken Kerstin im Krankenhaus. Um 16.30 haben sie mich dann nach Hause gefahren, weil sie selbst noch zu anderen Bekannten wollten und ich habe verzweifelt versucht, meine andere Mentorin Anna-Lena anzurufen, ob ich spontan zu ihr kommen kann, aber ich hatte sie einfach nicht erreicht. Meine dritte Mentorin wohnt 2 Stunden von Örebro entfernt und die konnte mich selbstverständlich auch nicht mehr abholen. Tja, so habe ich den Heiligabend allein in meiner Wohnung vorm Fernseher verbracht. Auch mal eine Erfahrung;)...
Dennoch ist mir dieser Satz eingefallen und ich dachte, Mensch, dass stimmt echt. Ich war so froh am Morgen über den Schnee und nun sitze ich hier allein. Aber ich kann echt froh sein, dass in meiner Familie alle gesund sind und wir bis jetzt mit Aussnahme von einem Mal, immer schon und besinnlich Weihnachten feiern konnten. Wenn Kerstin nicht umgekippt wäre, wäre es echt das perfekte Weihnachten geworden und vielleicht wollte Gott mir mal zeigen, dass man nicht alles haben kann. Aber genau, weiss man das ja nicht, denn Seine Wege sind unergründlich....

Ich werde jetzt erst einmal meinen Urlaub geniessen und ausspannen.
Viele liebe Grüsse aus Schweden

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

stackars dig!
Men jag moste skrata, när jag hat läst det här:-) Har du läst min blog? Jag har också haft ingen så jätte bra jul, som jag skulla vilja har. Men jag hoppas att du har det jätte trevlig nu!!!! Det blir bättre än hat jul ensam in sverige tror jag!!!
många många hälsningar och en stor kram!
Simone

p.s. jag vet att jag kan inte skriva på svenska, men jag hoppas stt du förstår mig!